Der brandrecorder ist da: construktiv launcht Monitoring Tool für Social Media

Welche Marke hat die größte Reichweite im Social Web? Wie erfolgreich sind ihre Aktivitäten in Social Networks? construktiv hat mit dem brandrecorder ein Tool speziell für Social Media Monitoring entwickelt. Dadurch erweitert die Online-Agentur ihr Serviceangebot um ein Instrument zur Bewertung von Social Media Aktivitäten.

Social Networks erfreuen sich bereits seit Jahren steigender Beliebtheit. Allein bei Facebook sind bislang rund 18 Millionen Deutsche registriert. Deshalb sind Social Media Kanäle in der modernen Kommunikation nicht mehr wegzudenken – sowohl für Privatpersonen als auch für Unternehmen. Entsprechend ist es für Unternehmen wichtig zu wissen, was Nutzer in sozialen Netzwerken schreiben und wie sich Meinungen verbreiten.

Social Media Monitoring – warum?

Die Messung und Beobachtung von Beiträgen in sozialen Netzwerken macht ein umfassendes Online-Reputationsmanagement erst möglich. Im Social Web sprechen Nutzer, Kunden und Konsumenten über Marken, Produkte, Dienstleistungen und Neuigkeiten – sie kommentieren, diskutieren, bewerten und empfehlen sie. Mit den klassischen Instrumenten zur Messung der Marketing-Performance einer Marke können diese Aktivitäten im Social Web nicht abgebildet werden. Deshalb hat construktiv ein neues Werkzeug für ein effektives Social Media Monitoring entwickelt, das unter www.brandrecorder.de erreichbar ist.

Der brandrecorder beobachtet und analysiert die Reichweite von bisher mehr als 1.000 Marken in den Social Networks Facebook und Twitter. Die Werte aus dem Social Web werden so für quantitative und qualitative Analysen aufbereitet und können daher mit den Werten aus dem klassischen Marketing verglichen werden.

Intuitiv und übersichtlich

Der brandrecorder von construktiv erzielt schnelle und wertvolle Erkenntnisse für Unternehmen und Marken. Sein klares Design sorgt für eine einfache Bedienung – die Daten werden schnell und übersichtlich dargestellt. Neben der Überwachung der eigenen Marke können über 1.000 weitere Unternehmen beobachtet werden, Benchmarks und Best Practices können damit schnell und effektiv abgeleitet werden.

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Datenklau bei Sony – Reaktionen im Social Web

Es ist bereits die Rede vom schwersten Datendiebstahl der letzten Jahre – im Zeitraum vom 17. April bis zum 19. April 2011 griffen Hacker Sonys „PlayStation Network“ an. Betroffen sind sensible Daten wie Mailadressen, Passwörter und Kreditkartennummern von bis zu 77 Millionen Mitgliedern der Onlinespieleplattform.

Bis Sonntag, den 17. April 2011 gab es rund um das Unternehmen keine besonderen Ausschläge in den öffentlichen Beiträgen rund um Keywords wie „Playstation“, „PS3“ oder „PSP“ – im Gegenteil, es ging verhältnismäßig ruhig auf den sozialen Netzwerken wie Facebook oder Twitter zu.

Unsere aktuelle Auswertung der veröffentlichten Beiträge der letzten sieben Tage zeigt den enormen Anstieg der Zahl der Beiträge zum Thema, besonders nachdem einige Online Magazine die Pressemitteilung von Sony gestern aufgegriffen und die Nachricht über den Datenklau verbreitet haben.

In den vergangenen 30 Tagen wurden insgesamt 37.463 öffentlich-einsehbare Beiträge auf Twitter und Facebook rund um die obengenannten Keywords geschrieben. Davon allerdings allein 46% in den letzten sieben Tagen – das entspricht einer totalen Zahl von 17.029 öffentlichen Beiträgen.

Die untenstehende Grafik visualisiert die Anzahl der Beiträge zu den jeweiligen Keywords in den letzten 30 Tagen. Mit Sonys Pressemitteilung, die unter: wong.to/pressemitteilung_sony nachgelesen werden kann, schoss die Anzahl der Beiträge auf Facebook und Twitter gestern enorm in die Höhe.


(30 Tage Ansicht)

Insgesamt wurden gestern 7.368 öffentliche Beiträge vom brandrecorder auf Twitter und Facebook erfasst, die insgesamt 4.374.740 Menschen erreicht und 13.396.039 öffentliche Impressionen generiert haben. Das sind knapp 20% der öffentlichen Beiträge der letzten 30 Tage!

Zum Vergleich: die durchschnittliche Anzahl der Updates lag bis zum Ausfall des PlayStation Networks bei ungefähr 800 öffentlichen Beiträgen pro Tag.


(7 Tage Ansicht)

Die Facebook-Fanpage von Sony Playstation Deutschland hat in den vergangenen sieben Tagen knapp 10.000 neue Fans dazu gewonnen und der populärste Beitrag auf der Fanpage ist dabei die Mitteilung über den externen Eingriff in das Playstation Network. Das Update erhielt 2.926 Kommentare und mit einer Zahl von 289 verhältnismäßig wenige Likes durch Fans.

Abschließend noch eine Übersicht der Reichweite von Sony Playstation in den vergangenen 7 Tagen:

Wenn Ihr Euch für detailliertere Informationen zu den aktuellen Zahlen & Beiträgen interessiert, könnt Ihr euch gerne zur kostenlosen Beta-Version unseres Monitoring Tools anmelden.

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Social Media Studie: Öffentlich auf Twitter, Privat auf Facebook – Wer schützt wo seine Beiträge?

Social Networks und Privatsphäre – zwei Begriffe, die in der Vergangenheit immer häufiger im Zusammenhang genannt wurden. Doch Social Network ist nicht gleich Social Network und Privatsphäre nicht gleich Privatsphäre.

Während der Entwicklung des brandrecorders ermittelten wir die Daten für Statusmeldungen auf Facebook und Twitter. Für die Twitter Profile wurden alle Follower des Twitter_DE Accounts überprüft, für Facebook alle User aus der brandrecorder Datenbank, die einen deutschsprachigen Beitrag geliked haben.

Das Ergebnis ist eindeutig und zeigt einen krassen Unterschied beim Nutzerverhalten auf der jeweiligen Plattform auf. Von insgesamt 555.034 untersuchten aktiven Facebook Profilen aus Deutschland schützen 78,4% ihre Beiträge. Dementsprechend sind nur rund 20% der Beiträge auf Facebook öffentlich freigegeben. Dieser Wert überrascht besonders, da die Standardeinstellung bei Facebook die Beiträge aller Nutzer auf öffentlich stellt.

Anteil öffentlich freigegebener Profile

Anteil öffentlich freigegebener Profile bei Twitter und Facebook

4 von 5 Usern ändern die Sichtbarkeit ihrer Beiträge also manuell.

Unter den 303.188 geprüften Twitter Profilen aus Deutschland sah das Ergebnis allerdings komplett anders aus. Nur 10,6% der Nutzer schützen ihre Tweets, fast 90% aller Tweets sind also öffentlich zugänglich.

Wie erklärt sich der starke Unterschied zwischen Facebook und Twitter?

Die Ergebnisse haben unsere Vermutungen bestätigt, dass vor allem die Art der Nutzung der Plattformen den Unterschied ausmacht. Tweets beinhalten eher die Kommunikation im öffentlichen Raum mit vielen, teilweise auch nicht persönlich bekannten Menschen, wobei Diskurs und themenspezifische Vernetzung im Mittelpunkt stehen. Dahingegen findet auf Facebook mehr die private Kommunikation zwischen Freunden und Bekannten statt, die dementsprechend weniger für die Öffentlichkeit bestimmt ist.
Auch das Milieu der Nutzer ist auf Twitter mit Sicherheit spezifischer, als auf Facebook. Blogger, SEOs oder Social Media Consultants sind für gewöhnlich alle auf Twitter vertreten und wollen ihre Tweets und Neuigkeiten natürlich öffentlich verbreiten und demzufolge nicht schützen.

Ein weiterer Grund für den hohen öffentlichen Anteil auf Twitter und den sehr niedrigen auf Facebook wird die Angabe der persönlichen Daten sein. Während Facebook von demographischen Daten bis hin zu Interessen und Aktivitäten den Nutzer um viele persönliche Daten bittet, beschränkt Twitter sich nicht nur hinsichtlich Länge der Beiträge. Außer Name, Ort, einer 160-Zeichen Biografie und der eigenen Homepage können bei Twitter keine weiteren persönlichen Daten angegeben werden.

Die Studie zeigt also ganz deutlich die Unterschiede zwischen Facebook und Twitter hinsichtlich Privatsphäre, speziell der Öffentlichkeit der Beiträge, auf. Während bei Twitter nahezu alle Tweets öffentlich zugänglich sind, werden Facebook Beiträge von den meisten Nutzern geschützt.

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brandrecorder powered by construktiv

Der brandrecorder ist ein eigenes Social Media Monitoring Tool der Agentur construktiv. Der brandrecorder misst die Reichweite von über 1000 Marken in Social Networks und analysiert alle Gespräche und Nutzer schnell und übersichtlich.

Auf dem dazugehörigen Blog veröffentlicht construktiv regelmäßig Studien und Ergebnisse interessanter Analysen, die im Zusammenhang mit der Entwicklung und dem Betrieb des brandrecorder entstehen.

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